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Heizölpreise steigen in der 9.Kalenderwoche 2007 auf den höchsten in diesem Jahr

- Für die 9.Kalenderwoche 2007 kann folgende konkrete Bewertung für die einzelnen Bereiche vorgenommen werden:

1.Auf Basis aktueller Preisermittlungen des Heizölportals www.brennstoffhandel.de ist der Heizölpreis für eine 3.000 Liter-Partiegröße für Heizöl der Sorte "Standardqualität" in der 9. Kalenderwoche 2007 gegenüber der Vorwoche um 0,95 €/100 Liter (+1,7%) auf 55,67 €/100 Liter gestiegen,dem höchsten Stand in diesem Jahr.

Hauptursach für den Anstieg der Heizölpreise in dieser Woche war:

1. Anstieg des Rohölpreises um 2%.

Damit lag der aktuelle Heizölpreis für Heizöl der Sorte "Standardqualität" in dieser Woche um 9,96 €/100 Liter unter dem Höchststand in 2006, der in der 28.Kalenderwoche 2006 mit 65,63 €/100 Liter erreicht wurde.

2. Der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent stieg gegenüber der Vorwoche um 1,20 USD/Barrel (+2,0%) auf 62,08 USD/Barrel.

Am Ende dieser Woche schloss der Rohölpreis knapp über der Marke von 62,00 USD/Barrel, auf dem höchsten Stand bisher in 2007. Folgende Fakten bewegten diese Woche die Rohölmärkte:

1. Höherer Rückgang der US-Bestände bei Mitteldestillaten und Benzin im Vergleich zur Vorwoche als prognostiziert .

2. Weiterhin angespannte politische Situation im Atomstreit zwischen dem Iran, den USA und der EU.

3. Auswirkungen der beschlossenen Förderkürzungen der OPEC-Mitglieder, die Rohölförderung ab Februar 2007 um 0,5 Mio. bpd zu kürzen. Nach eigenen Einschätzungen der OPEC wird die Förderkürzung durch die OPEC-Mitglieder zu 66% eingehalten.

Damit lag der aktuelle Rohölpreis der Sorte Brent in dieser Woche mit 15,19 USD/Barrel unter dem Höchststand vom Jahr 2006, der in der 27.KW 2006 mit 77,27 USD/Barrel erreicht wurde.

3. Das Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar stieg gegenüber der Vorwoche um 0,0026 €/USD (+0,2%) auf 1,3192 €/USD, dem höchsten Stand in 2007.

Der Euro schloss zum Wochenausklang über der Marke von 1,31. Dabei bewegten folgende Themen diese Woche die Finanzmärkte:

1. Dank weiter guter Wirtschaftsdaten im Euroraum in dieser Woche, kann mit hoher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass im Monat März eine Zinsanhebung seitens der EZB um 0,25% auf 3,75% vorgenommen wird. Kritisch werden weiter die Inflationsrisiken gesehen. Zielstellung der EZB bleibt auch in 2007 und in 2008, die Inflationsrate unter 2% zu halten.

2. Der ISM-Index für den Monat Februar 2007 fiel mit 52,3 Punkten besser aus, als von den Volkswirten prognostiziert, die einen Wert von 50 Punkten vorhergesagt hatten. Damit spricht der ISM-Index klar gegen ein Rezessionsgespenst in den USA. Nach Einschätzungen der US-Notenbank wird die US-Wirtschaft in 2007 moderat wachsen und gleichzeitig wird sich der Inflationsdruck weiter entspannen, sodass nach jetziger Sicht keine weitere Zinserhöhung notwendig ist. Frühestens im zweiten Halbjahr 2007 ist mit einer Zinsentscheidung zu rechnen.

Damit lag das aktuelle Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar in dieser Woche um 0,0134 €/USD unter dem Höchststand in 2006, das in der 48.Kalenderwoche 2006 mit 1,3326 €/USD erreicht wurde.

4. Die US-Rohöllagerbestände stiegen gegenüber der Vorwoche um 1,4 Mio. Barrel (+0,4%) auf 329,0 Mio. Barrel.

Die Analysten hatten eine Bestandserhöhung um 1,2 Mio. Barrel prognostiziert.

Die US-Vorräte an Rohöl lagen damit in dieser Woche um 18,1 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 24.Kalenderwoche mit 347,1 Mio. Barrel erreicht wurde.

5. Die US-Bestände an Mitteldestillaten (Heizöl und DK) fielen gegenüber der Vorwoche um 3,8 Mio. Barrel (-3,0%) auf 124,5 Mio. Barrel.

Die Analysten hatten eine Bestandsreduzierung um 2,6 Mio. Barrel prognostiziert.

Damit lagen die aktuellen US-Vorräte an Mitteldestillaten in dieser Woche um 27,0 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 35.Kalenderwoche mit 151,5 Mio. Barrel erreicht wurde.

Markteinschätzung für die Entwicklung der Heizölpreise der Sorte "Standardqualität" zu Beginn der 10. Kalenderwoche 2007:

Auf Grundlage der aktuellen Entwicklung in der 9.Kalenderwoche 2007 gehen wir für den Beginn der neuen Woche von einer Seitwärtsbewegung bei den Heizölpreisen aus.

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